Das Annaheim bekommt ein neues Familienmitglied: Pflegerobbe Paro

Das Annaheim Wiebelskirchen bekommt ab dem 2. September 2013 ein neues Familienmitglied, Pflegerobbe Paro.

robbe

Wir freuen uns als erstes Pflegeheim im Saarland, Paro für 4 Wochen auf Probe bei uns begrüßen zu dürfen.

Um unseren Bewohnern ermöglichen zu können, Paro für immer zu behalten, wollen wir in diesem Jahr an der Kerwe im Annaheim den Erlös unserer Tombola, sowie weitere Spenden, über die wir uns sehr freuen würden, für die Anschaffung der Pflegerobbe Paro nutzen.

An unserer Kerwe am 14. Und 15. September 2013 suchen wir einen Namen für unsere eigene Pflegerobbe, dazu sind alle Namensfinder herzlich eingeladen.

Ihr Annaheim-Team

 

Infoseite über die Pflegerobbe Paro:

Es gibt viele positive Erfahrungen mit der Tiertherapie bei der Behandlung verschiedener neurologischer und psychischer Krankheiten. Wenn die Kommunikationsmöglichkeiten tierfreundlicher Menschen eingeschränkt sind, bietet sich tiergestützte Therapie an. Sie kann das körperliche und seelische Wohlbefinden steigern. Oft ist der Einsatz von Tieren jedoch aufwändig und mit gewissen Risiken bezüglich Hygiene oder Sicherheit verbunden – und somit nicht überall einsetzbar. Roboter könnten hier eine stubenreine Alternative oder Ergänzung bieten. Wichtig ist, dass sie von geschultem Pflegepersonal eingesetzt werden und zur Biografie des Patienten passen. Die therapeutische Robbe Paro wurde von ihrem Erfinder sozial programmiert. Der Roboter birgt in seinem Inneren neben zwei Rechnern auch Sensoren, die auf Berührungen, Licht, Akustik, Temperatur und Position des Tieres ansprechen. Paro merkt zum Beispiel, ob und wie intensiv er gestreichelt wird und ist in der Lage, darauf zu reagieren. Ebenso merkt Paro aus welcher Richtung er angesprochen wird und wendet sich dann in diese. Intensive Interaktion in Kombination mit gespeicherten Stimmmustern ermöglicht es dann sogar, dass Paro Menschen ‚wieder erkennt‘ – und bei Annäherung einer ‚bekannten’ Person durch Bewegung auf sie positiv reagiert: mit Flossenwackeln, Augenklimpern oder Fiepsen. Paro  kann zwischen hell und dunkel, also zwischen Tag und Nacht, unterscheiden. Tagsüber ist Paro aktiver, abends wird er, so ist es programmiert, müde und schließt die Augen. Oder auch früher, wenn die ca 2 Stunden Akku-Laufzeit abgelaufen sind und er per „Stromschnuller“ aufgeladen werden muss.

Filmbeiträge über Paro finden sie im Internet bei You Tube und unter www.beziehungen-pflegen.de

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